Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 2021

I. Allgemeines und Gültigkeit

1.1 Die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB“ genannt) dienen zur Regelung der Geschäftsbeziehung zwischen Fotografie Nikolas Falk (im folgenden „Fotograf“) und Auftraggebern bzw. Kunden.
1.2 Diese AGB gelten für alle dem Fotografen erteilten Aufträge und ergänzen die jeweils regelnden Verträge zu diesen.
1.3 Sie gelten im Rahmen einer laufenden Geschäftsbeziehung auch ohne ausdrückliche Einbeziehung für alle zukünftigen Aufträge, Angebote, Lieferungen & Leistungen des Fotografen.

1.4 Sie gelten vertragsergänzend, insbesondere Teil 7 (Sonderform TfP), auch für freie Arbeiten, Kooperationen und sogenannte TfP-Verträge, also Verträge, die eine nicht-monetäre Vergütung des Fotografen vorsehen.

1.5 Sämtliche Leistungen des Fotografen, wie die Erstellung von Bildwerken oder die Übertragung von Nutzungsrechten, stehen unter der Gültigkeit dieser AGB.

1.6 Abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers, werden nicht anerkannt. Solche werden auch dann nicht Vertragsinhalt, wenn der Fotograf nicht ausdrücklich widerspricht. Es bedarf wenn der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung.

II. Urheberrecht und Nutzungsrechte

2.1 Nach Maßgabe des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) liegt das Urheberrecht der Lichtbilder zu jeder Zeit beim Fotografen.
2.2 Die vom Fotografen hergestellten Werke sind grundsätzlich nur für den eigenen privaten Gebrauch des Auftraggebers bestimmt.
2.3 „Werke“ oder auch „Lichtbilder“ im Sinne dieser AGB sind alle vom Fotografen hergestellten Produkte, gleich in welcher Form oder auf welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen (Dateien, Prints…).
2.4. Bei Übertragung von Nutzungsrechten durch den Fotografen handelt es sich, wenn nicht anderweitig vereinbart, um einfache, nicht weiterübertragbare private Nutzungsrechte. Nutzungsrechte werden nur an den Werken übertragen, die der Auftraggeber als vertragsgemäß abnimmt; nicht an Werken, die nur zur Sichtung oder Auswahl überlassen werden.
2.5. Soweit nicht abweichend vereinbart, bleibt ungeachtet der übertragenen Nutzungsrechte – auch bei Übertragung von ausschließlichen Nutzungsrechten – der Urheber bzw. Fotograf berechtigt die Aufnahmen im eigenen Rahmen z.B. zum Zweck der Eigenwerbung zu nutzen und zu veröffentlichen.
2.6. Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung aller dem Fotografen aus der Geschäftsbeziehung zustehenden Forderungen über.
2.7 Bei der Übertragung von Nutzungsrechten wird zwischen den folgenden Arten unterschieden:

Mit privaten Nutzungsrechten wird dem Auftraggeber ausschließlich die persönliche Nutzung der Bilddateien durch eine Privatperson eingeräumt. Die Nutzungsrechte werden grundsätzlich im privaten Rahmen zeitlich, örtlich und inhaltlich unbegrenzt vergeben. Die Aufnahmen können demnach im privaten Umfang vervielfältigt und veröffentlicht werden. Dies schließt auch die Veröffentlichung auf den privaten Social-Media-Kanälen mit ein. Eine darüberhinausgehende kommerzielle oder redaktionelle Nutzung wird ausgeschlossen.

Kommerzielle Nutzungsrechte schließen die privaten Nutzungsrechte für den Auftraggeber und/oder die abgebildete Person mit ein. Darüber hinaus ist die Nutzung, Veröffentlichung und Vervielfältigung auch im kommerziellen Rahmen möglich. Werden Aufnahmen durch Unternehmen genutzt, so gilt der kommerzielle Rahmen grundsätzlich als erfüllt. Gleiches gilt für die Nutzung durch Privatpersonen zum Zweck der Werbung über die eigene Person hinaus oder für anderweitige Gewinnerwirtschaftung. Soweit nicht anderweitig vereinbart, sind kommerzielle Nutzungsrechte zeitlich auf 3 Jahre und örtlich auf die DACH-Region beschränkt.

Eine kommerzielle Nutzung der Aufnahmen liegt insbesondere vor, bei…

…Nutzung der Aufnahmen durch ein Unternehmen und/oder eine Körperschaft

…der Verwendung für Printmaterial im Bereich Marketing / Werbung / PR (Flyer, Visitenkarten, Plakate…)

…der Verwendung für Werbemaßnahmen und zur Vermarktung von Produkten

…Verwendung auf dem Social-Media-Kanal oder der Website eines Unternehmens

redaktionelle Nutzungsrechte werden ausschließlich redaktionellen oder journalistischen Nutzern wie Magazinen, Zeitungen, Verlagen oder Blogs eingeräumt. Redaktionelle Nutzungsrechte sind grundsätzlich örtlich, zeitlich und inhaltlich gemäß dem jeweiligen Vertrag beschränkt.

2.8 Nutzungsrechte werden soweit nicht abweichend geregelt nur den vertragsschließenden Personen / Unternehmen übertragen. Ansprüche von Dritten (z.B. Teilnehmern einer Veranstaltung) bestehen nicht. Eine Weitergabe von Nutzungsrechten und/oder die Lizenzierung von Bildmaterial ist ausdrücklich verboten.

2.9 Die Übertragung der Nutzungsrechte beginnt bei erstmaliger Übertragung mit dem Zeitpunkt der Bereitstellung der Aufnahmen. Bei nachfolgender Bereitstellung ab dem jeweils geregelten Vertragsbeginn.

2.10 Der Fotograf ist nicht verpflichtet Datenträger an den Auftraggeber herauszugeben, wenn dies nicht ausdrücklich schriftlich im Vorhinein vereinbart wurde. Im Allgemeinen werden Aufnahmen in digitaler Form über zugangsgeschützte Onlinegalerien oder in Form von Prints übergeben.

2.11 Die Rohdaten (RAW / unbearbeitete Jpg) verbleiben zu jeder Zeit beim Fotografen.

2.12 Eine Veränderung / Bearbeitung der Aufnahmen durch den Auftraggeber ist, soweit nicht ausdrücklich genehmigt, zu keiner Zeit gestattet. Dazu gehört auch die Umfärbung z.B. in Schwarz-Weiß oder die Erstellung von Collagen.

2.13 Bei der Verwertung / Veröffentlichung der Bilder in Büchern, Magazinen oder Onlineauftritten ist der Fotograf namentlich zu benennen.

III. Vergütung, Eigentumsvorbehalt, Aufbewahrung

3.1 Kostenvoranschläge und Angebote sind bis zum Zeitpunkt der Vertragsvereinbarung von dem diese Bestandteil sind, unverbindlich.

Sie unterliegen der Geheimhaltung und dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden. Bei Nichterteilung des Auftrags sind diese unverzüglich zu löschen.

3.2 Für die Herstellung der Werke wird ein Honorar bzw. eine Vergütung als Stundensatz, Tagessatz oder vereinbarte Pauschale vereinbart; Nebenkosten (Reisekosten, Modellhonorare, Spesen, Requisiten, Labor- und Materialkosten, Studiomieten etc.) sind grundsätzlich vom Auftraggeber zu tragen.

Treten während der Produktion Kostenerhöhungen ein, sind diese vom Fotografen anzuzeigen. Wird die vorgesehene Produktionszeit aus Gründen überschritten, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, so ist eine zusätzliche Vergütung auf der Grundlage des vereinbarten Zeithonorars bzw. in Form einer angemessenen Erhöhung des Pauschalhonorars zu leisten.

3.3 Bei Aufträgen mit einem Auftragswert von über 500 Euro Brutto und/oder einer Terminreservierung für das Projekt von über einem halben Jahr im Voraus, werden 30% der Gesamtvergütung sofort bei Vertragseinigung als Anzahlung fällig.

Die restliche Vergütung wird spätestens mit der letzten Leistungserstellung bzw. Rechnungsstellung fällig.

Alle übrigen Forderungen und Zahlungen werden gemäß Rechnungstext, spätestens aber mit letzter Leistungserstellung sofort in voller Höhe fällig.

Der Auftraggeber gerät in Verzug, wenn er fällige Rechnungen nicht spätestens 15 Tage nach Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufforderung begleicht.

3.4 Bis zur vollständigen Bezahlung aller dem Fotografen aus der Geschäftsbeziehung zustehenden Forderungen bleiben die gelieferten Werke und Datenträger Eigentum des Fotografen.

3.5 Grundsätzlich werden folgende Zahlungsmöglichkeiten, entsprechende Bonität vorausgesetzt, angeboten:

Vorkasse Bar / Banküberweisung, PayPal, Rechnung

3.6 Der Fotograf ist nicht verpflichtet, analoge Negative oder digitale Daten der angefertigten Werke zu speichern, nachdem diese vom Auftraggeber abgenommen und diesem in vertragsgemäßer Weise zur Verfügung gestellt worden sind. Wenn eine Speicherung oder Aufbewahrung bei dem Fotografen erfolgen soll, ist dies ausdrücklich gesondert zu vereinbaren und zu vergüten.

IV. künstlerische Gestaltungsfreiheit

4.1 Hat der Auftraggeber dem Fotografen keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der Lichtbilder gegeben, so sind Reklamationen bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch-technischen Gestaltung ausgeschlossen. Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen.

4.2 Soweit im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages mit Anlage oder anderweitig gültiger Vereinbarung nicht abweichend geregelt, liegt die Leistungserstellung, insbesondere die Anfertigung von Lichtbildwerken im künstlerischen Ermessen des Auftragnehmers. In der Anzahl der Fotografien, der künstlerischen Gestaltung und Motiven ist der Auftragnehmer somit grundsätzlich frei.

4.3 Eine hundertprozentige Anpassung von Lichtbildern an Vorlagen vom Auftraggeber oder Fotografen (z.B. Kontrast, Farbe, Helligkeit…) kann nicht garantiert werden.

4.4 Der Auftraggeber kennt den fotografischen und bildgestalterischen Stil des Fotografen und ist sich bewusst, dass seine Lichtbilder in ähnlichem Stil bearbeitet werden.

V. Nebenpflichten

5.1 Firmenkunden erklären sich damit einverstanden, soweit nicht anderweitig vereinbart, mit Ihrem Namen und/oder Firmenlogo als Referenz für den Fotografen bereit zu stehen (z.B. auf der Website, Social Media etc.)

5.2 Wird mit dem Auftraggeber vereinbart, dass die Erstellung der Aufnahmen beim Auftraggeber vor Ort erfolgen soll, so ist dieser dafür verantwortlich die passenden Rahmenbedingungen, wie Anwesenheit aller teilnehmenden Personen, zeitweise Bereitstellung einer passenden Räumlichkeit etc. , sicherzustellen.

5.3 Erfolgt die Erstellung der Aufnahmen an anderer Stelle, so obliegen ausschließlich vom Auftragnehmer beeinflussbare Faktoren, z.B. die eigene zeitgemäße Anwesenheit, der Verantwortung diesem. Verantwortung für Dritte wird nicht übernommen.

5.4 Soweit der Auftraggeber dem Fotografen Weisungen über zu fotografierende Personen, Örtlichkeiten oder Gegenstände erteilt, obliegt es dem Auftraggeber dafür Sorge zu tragen, dass die Abbildungen dieser Personen, Örtlichkeiten oder Gegenstände zulässig sind und keine Drittrechte verletzen.

Der Auftraggeber versichert dem Fotografen bereits im Vorfeld die Zulässigkeit, sodass sich der Fotograf diesbezüglich keiner rechtlichen Gefahr aussetzt.

5.5 Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Aufnahmeobjekte rechtzeitig zur Verfügung zu stellen und unverzüglich nach der Aufnahme wieder abzuholen. Holt der Auftraggeber nach Aufforderung die Aufnahmeobjekte nicht spätestens zwei Werktage nach Anzeige der Beendigung der Aufnahmen ab, ist der Fotograf berechtigt, Lagerkosten zu berechnen oder bei Blockierung seiner Arbeitsräume die Gegenstände auf Kosten des Auftraggebers aus- bzw. einzulagern. 14 Tage nach der Aufforderung geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der Beschädigung auf den Auftraggeber über.

VI. Witterungsverhältnisse, Stornierung und Nichtzustandekommen

6.1 Bei der Erstellung von Aufnahmen in der freien Natur ist die erfolgreiche Durchführung grundsätzlich nur bei passenden, d.h. meist trockenen & windarmen Witterungsverhältnissen möglich.

Je nach Leistungsanforderung des Auftraggebers können hierzu weitere Vorgaben dazukommen.

Sollte die Leistungserfüllung aufgrund unpassender Witterungsverhältnisse zum eigentlichen Termin nicht möglich sein, so unterrichtet der Fotograf den Auftraggeber darüber frühzeitig und es wird ein zeitnaher alternativer Termin, der für beide Parteien möglich ist, vereinbart.

6.2 Der Auftragnehmer erbringt sämtliche Leistungen als Dienstleistung im Sinne der §§ 620 ff. BGB unter Ausschluss jeder Gewährleistung.

6.3 Bei Kündigung / Stornierung eines Dienstleistungsvertrages sind grundsätzlich dennoch alle dem Fotografen tatsächlich entstandene Kosten für den Auftrag und dessen Vorbereitung vom Auftraggeber zu tragen.

6.4 Bei Kündigung / Stornierung eines Dienstleistungsvertrags zur fotografischen Begleitung von Hochzeiten, Abibällen, Messen oder sonstigen Veranstaltungen durch den Auftraggeber werden folgende Stornogebühren sofort fällig:

Bei Kündigung / Stornierung ab 60 Tagen bis 30 Tage vor dem ersten Tag des Events, 20% des Gesamtbetrages;

Bei Kündigung / Stornierung bis 14 Tage vor dem ersten Tag des Events, 25% des Gesamtbetrages;

Bei Kündigung / Stornierung bis 7 Tage vor dem ersten Tag des Events, 30% des Gesamtbetrages;

Bei Kündigung / Stornierung ab dem ersten Tag des Events der vollständige Gesamtbetrag.

Bei Kündigung / Stornierung bis zu 60 Tagen im Voraus sind nur dem Fotografen tatsächlich entstandene Kosten zu tragen..

6.5 Die o.g. Stornogebühren entsprechen i.d.R. weniger als der zu erwartende Schaden des Auftragnehmers aufgrund des Auftragsverlusts und der damit einhergehenden Vorbereitungen, sowie Freihaltung des Termins. Dem Auftraggeber bleibt es jedoch nachgelassen, den Nachweis zu erbringen, dass ein Schaden überhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger als die jeweilige Gebühr sei.

6.6 Liegt der Grund für das Nichtzustandekommen der Leistungserstellung in der Sphäre des Auftraggebers (z.B. Krankheit, Unfall etc.), so kann die Erfüllung des Vertrages – unter Vorbehalt der Zustimmung des Auftraggebers – durch den Auftragnehmer zu einem anderen vereinbarten Zeitpunkt erfolgen. Dies bedarf einer zusätzlichen schriftlichen Vertragsergänzung.

Weiterhin ist dieser zur Rückzahlung etwaiger Anzahlungen / Vorleistungen verpflichtet. Ein Anspruch auf Schadenersatz zu Gunsten des Auftraggebers besteht nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz im Rahmen des nachfolgenden Vertragspunkts (8) Haftung.

Bei einer Stornierung bzw. Kündigung durch den Fotografen weniger als 2 Wochen vor dem ersten vereinbarten Fototermin, bemüht dieser sich dem Auftraggeber einen alternativen Dienstleister an die Hand zu geben.

VII. Sonderform TfP Vertrag

Der TfP-Vertrag bzw. ein Dienstleistungsvertrag ohne monetäre Vergütung für den Fotografen unterliegen neben diesen AGB den folgenden ergänzenden Sonderreglungen:

7.1 Es kommt kein Arbeitsverhältnis zustande

7.2 Die Frist zur Übergabe der Lichtwerke beträgt 6 Monate ab dem Zeitpunkt der Produktion dieser

7.3 Der Fotograf ist bei jeglicher Veröffentlichung der Aufnahmen namentlich zu benennen oder entsprechend zu verlinken

7.4 Es gelten abweichend von Punkt (6) dieser AGB ausschließlich die Kündigungsbedingungen bzw. Bedingungen zum Rücktritt vom Vertrag aus der jeweiligen Vertragsvereinbarung.

VIII. Haftung

8.1 Die Haftung des Fotografen und seiner Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.

8.2 Für Schäden, die nachweislich der Auftragnehmer zu vertreten hat, haftet der Auftragnehmer im Rahmen der von ihm abgeschlossenen Betriebshaftpflichtversicherung. Die Haftung ist auf die Deckungssumme dieser begrenzt. Darüber hinaus bestehende Haftungsansprüche gegenüber dem Auftragnehmer bestehen nicht.

8.3 Die Haftung im Fall des Lieferverzugs ist jedoch für jede vollendete Woche des Verzugs im Rahmen einer pauschalierten Verzugsentschädigung auf 0,5 % der vereinbarten Vergütung für die zu liefernden Werke, maximal auf 5 % der vereinbarten Vergütung begrenzt.

8.4 Der Fotograf haftet für Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit von Lichtbildern nur im Rahmen der Garantieleistungen der Hersteller des Fotomaterials.

8.5 Die Zusendung und Rücksendung von Werken, Vorlagen und sonstigen Datenträgern erfolgt auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Der Auftraggeber kann bestimmen, wie und durch wen die Versendung erfolgt.

IX. Leistungsstörung, Ausfallhonorar, Schadensersatz

9.1 Zeitpläne und Liefertermine sind nur bindend, wenn sie von dem Fotografen ausdrücklich als bindend bestätigt worden sind.

9.2 Unterbleibt bei einer Bildveröffentlichung durch den Auftraggeber die Benennung des Bildautors, so hat der Auftraggeber einen Schadensersatz in Höhe des vereinbarten Entgelts zu zahlen. Ist keines vereinbart, in Höhe des üblichen Nutzungshonorars, mindestens jedoch 100 € pro Bild und Einzelfall.

9.3 Bei unberechtigter Nutzung, Veränderung, Umgestaltung oder Weitergabe eines Werkes durch den Auftraggeber hat dieser einen Schadensersatz in Höhe des Doppelten des für diese Nutzung vereinbarten Entgelts zu zahlen. Ist keines vereinbart, dass Doppelte des üblichen Nutzungshonorars, mindestens jedoch 300,00 € pro Werk und Einzelfall.

9.4 Dem Fotografen bleibt zu 9.2 – 9.3 die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens vorbehalten. Dem Auftraggeber bleibt zu 9.2 – 9.3 der Nachweis eines geringeren tatsächlichen Schadens vorbehalten